Emailgeschirr  – einfach gesund kochen

Montag, 30. Oktober 2017

Emailgeschirr – einfach gesund kochen

Emailgeschirr schneidet bei der gesundheitlichen Bewertung im Vergleich mit anderen Materialien sehr gut ab. Was ist Emaille aber eigentlich genau?

Emaille gibt es schon seit tausenden von Jahren. Und selbst heute, in unserer hochtechnisierten Zeit, ist Emailgeschirr fürs Kochen noch immer hervorragend geeignet, weil gesundheitlich unbedenklich. Im Unterschied zu verschiedenen Antihaftbeschichtungen oder Melamingeschirr lösen sich aus der Emaille bei richtiger Verwendung keine Stoffe, die sich dann im Essen finden.

Hier beantworten wir ein paar Fragen zum Thema Emailgeschirr.

Was ist Emaille und woraus besteht sie?

Emaille ist im Grunde einfach ein Stück Metall, das mit Glas bei 850 Grad Celsius verschmolzen wird. Dabei entstehen die bunten Farben, aber auch die harte, porenfreie Oberfläche von Emaillekochwaren.

Emaille besteht nur aus natürlichen Materialien. Auf das Trägermaterial aus Stahl, Edelstahl oder Gusseisen wird eine dünne Glasschicht, bestehend aus Silikaten und Oxiden, hinaufgeschmolzen. Ein Emailletopf besteht also aus natürlich vorkommenden „Bodenschätzen“.

Geschichte

Die erste bekannte Emaillearbeit wurde in einem mykenischen Grab auf Zypern gefunden und ist 3500 Jahre alt. Auch die Ägypter oder die alten Kelten nutzen diese Technik schon. Früher wurde Emaille jedoch nur für Schmuckarbeiten und Verzierungen verwendet. Erst im 19. Jahrhundert wurde ihre Schutzfunktion für Alltagsgegenstände entdeckt.

Wie wird Emaille hergestellt?

Zunächst werden die Rohstoffe vermengt und bei 1000 bis 1200 Grad geschmolzen. Durch Erstarrung wird dann aus der flüssigen Masse ein Granulat gewonnen. Dieses Granulat wird fein gemahlen und anschließend mit Farbkörpern und Wasser vermengt.

Dann werden die zuvor aus Metall hergestellten Töpfe und Pfannen in die Emailfarbe getaucht. Im Brennofen wird die Farbe bei 850 Graz auf die Töpfe aufgeschmolzen.

Wie pflegt man Emailgeschirr?

Richtig gepflegt, halten Emailtöpfe und -pfannen sehr lange. Wichtig ist, die Emaille vor Sprüngen zu schützen. Dafür sollte erhitztes Emailgeschirr nie in kaltes Wasser gestellt werden. Akute Temperatursprünge lassen das Glas sonst bersten. Außerdem sollte das Geschirr niemals ohne Inhalt erhitzt und nur langsam erhitzt werden.

Was macht man bei Abplatzungen?

Da Emailgeschirr aus Glas besteht, kann es zu Abplatzungen kommen, wenn ein Topf z. B. hinunterfällt. Äußerliche Abplatzungen sind unschön, aber gar kein Problem. Abplatzungen im Inneren des Geschirrs sind problematischer. In diesem Fall ist die optimale Hygiene der Glasbeschichtung nicht mehr gegeben; außerdem können Splitter ins Essen gelangen. Der Topf sollte ausgetauscht werden.

Bei MeinWohndekor haben wir Emailgeschirr aus Österreich, von der Traditionsfirma Riess. Dieses Geschirr bietet viele Vorteile:

  • CO2-neutral: Es wird aus natürlichen Materialien mit Ökostrom in Österreich umweltschonend produziert.
  • Es ist für Induktionsherde geeignet.
  • Dank des Emailleüberzugs aus Glas ist das Geschirr vollkommen aromaneutral.
  • Die glatte, porenfreie Oberfläche kann leicht gereinigt werden und verhindert, dass sich dort Bakterien festsetzen.
  • Kann auch von Nickelallergikern verwendet werden.
  • Das Geschirr ist kratz- und schnittfest.
  • Bei richtiger Pflege ist das Geschirr sehr langlebig.
  • Es ist komplett recyclebar, denn es besteht nur aus natürlichen Materialien wie Glas und Eisen.

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